Leider wurden die politischen Begriffe "links" und "rechts" in den letzten Jahren zunehmend sinnentleert und ihrer ursprünglichen Bedeutung beraubt. "Rechts außen" ist zu einem diffamierenden Kampfbegriff geworden, der sogar von rechten Parteien benutzt wird, um andere rechte Parteien in ein schlechtes Licht zu rücken. 

Ich halte die Sinnentleerung von Begriffen wie z.b. "rechts", "links", "Verschwörungstheoretiker", "Populismus" oder "Antisemitismus" für sehr gefährlich, da sie erfolgreich dazu benutzt wird Denkverbote auszuteilen. Wer will schon als verrückter Verschwörungstheoretiker dastehen? Dann ist es vielleicht doch besser, sich nicht über Hintergründe der Anschläge vom 9.11.2001 zu informieren.
Dahinter steckt meines Erachtens eine Strategie der Machteliten, die Bedeutungshoheit über die Sprache zu erlangen und damit berechtigte Kritik am politischen Geschehen und den gesellschaftlichen Einfluß dieser Eliten schon im Keim zu ersticken. 

In Deutschland bringt diesen Zusammenhang der emeritierte Psychologieprofessor Rainer Mausfeld sehr gut auf den Punkt.

Bei mir fliessen diese Gedanken immer wieder in meine Songtexte - hier die erste Strophe von September 11, den ich 2002 geschrieben und etwas der heutigen Zeit angepaßt habe:

Norden ist Süden und Frieden ist Krieg
Ich will mich belügen auch wenn's nicht funktioniert
Osten ist Westen und links ist rechts
Die Waffen verpesten die Luft jetzt erst recht
Iran ist böse und die USA gut
Obama der Famose und Osama ganz bös'
Das Recht auf Rache der zivilisierten Welt 
Ist eine tolle Sache wenn man was auf sich hält

Ich kann nur jeden empfehlen sich nicht nur einseitig durch die deutschen Leitmedien (ARD, Sueddeutsche, Spiegel etc) zu informieren, sondern auch alternative Blogs und Medienplattformen zu lesen, um sich ein ausgewogeneres Bild von der Welt da draußen zu machen. 

Blogs

Nobert Häring

Paul Schreyer

 

Alternative Nachrichtenkanäle 

KenFM

Telepolis

RT Deutschland

DemocracyNow

Nachdenkseiten

 

Und wer wirklich verstehen will wo das Geld herkommt lese

Horst Seiffert